Frühlings-Event des Gewerbevereins Entfelden „Elektromobilität – Wohin geht die Reise“

Am 22. März 2017 führte der Gewerbeverein Entfelden seinem traditionellen Frühlingsevent durch. Gegen 60 Personen trafen sich im Raiffeisen Unternehmerzentrum (RUZ) in Oberentfelden.

Nach der Begrüssung durch Robert Räss, Präsident des Gewerbevereins Entfelden, und dem Hausherrn des RUZ, Daniel Gloor, begann das Referat von Urs Lüscher, Geschäftsleiter eco energie a+ ag, Schöftland. Viele Anwesende verfügten bereits über einige Vorinformationen. Trotzdem löste das Thema wiederholtes Staunen aus. Die Teilnehmer erfuhren, dass die Elektromobilität bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Ursprung hatte. In Amerika wurden schon damals Elektroautos verkauft. Sie fuhren mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h und verfügten über eine Reichweite von 80 km. Sie hatten den Vorteil, keinen Anlasser zu benötigen. Besonders für Frauen waren sie deshalb geeignet, da die Autos ohne beschwerliches Kurbeln gestartet werden konnten.

Heute dürfte jedem bewusst sein, dass wir nicht weiterhin auf rein fossile Brennstoffe im Strassenverkehr setzen können. Norwegen hat es geschafft, dass 29% der im letzten Jahr verkauften Autos rein elektrisch betrieben werden. Dies gelang unter anderem mit einer Mischung aus steuerlichen wie auch verkehrstechnischen Anreizen wie zum Beispiel dem erlaubten Befahren der Busspur mit Elektrofahrzeugen. Norwegen steht im krassen Gegensatz zur Schweiz. Bei uns werden nur knapp unter 2% der neu eingelösten Fahrzeuge elektrisch betrieben. Fürs aktuelle Jahr werden Elektrofahrzeuge erwartet, die eine Reichweite von mindestens 300 km aufweisen. Erstaunlich war für viele Anwesende, dass der unbekannte chinesische Hersteller BYD weltweit die meisten Elektrofahrzeuge verkauft.

Urs Lüscher ist überzeugt, dass die Preise für Elektrofahrzeuge deutlich sinken werden. Dies unter anderem gestützt auf die Tatsache, dass Tesla in Amerika ein Werk für Lithium-Ionen-Batterien baut, welches die rund anderthalbfache Menge der bisherigen Welt-Jahresproduktion übernehmen kann.

Im Anschluss an das Referat stellte Daniel Gloor das RUZ vor, welches im August 2016 eröffnet wurde. Aktuell verfügt Raiffeisen über drei solche Unternehmenszentren in der Schweiz. Ziel ist es, eine Business-Plattform für Unternehmer zu bieten. Ein fachlicher Austausch und Beratung sind möglich. Bemerkenswert war der Hinweis auf das mitten im Raum stehende Cheminée. Zur Symbolik meinte er: „Ab und zu müsse man etwas Lästiges verbrennen und danach wieder neue Eisen schmieden.“ Den Abschluss bildete ein Apéro Riche, der vom RUZ offeriert wurde.

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